Heimsiege der 1. Damen und der 1. und 2. Herren Drucken
Montag, den 09. Oktober 2017 um 20:48 Uhr

1. Damen gewinnen gegen Wickrath 8:2 - 1. Herren gegen Ösinghausen 9:2 und die 2. Herren 9:2 gegen Wahn-Grengel

 

Der Bärbroicher Zug in der Landesliga rollt weiter: 9:2 gegen Ösinghausen

Das fünfte Saisonspiel der ersten Mannschaft gegen TB Groß-Ösinghausen versprach ein spannendes Spiel zu werden: Einige für uns unbekannte Gesichter in den Reihen der Gegner, ein alter Bekannter in Person von unserem ehemaligen Trainer Falk Froehlingsdorf und einer der stärksten Spieler der Liga (Thorsten Birg) als echter Prüfstein für unsere Nummer eins Nikolay. Das klang alles recht verheißungsvoll und die erneut zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne freuten sich bei Bier und Brötchen auf einen spannenden Abend. Die Bärbroicher Mannschaft mit Nikolay, Florian, Frank, Fabian, Till und Michael (Jochen tanzte auf einer anderen Hochzeit und holte sich weitere deutsche Meistertitel in der Großverbraucherpackung!) spielte bei der Planung allerdings nicht mit und machte dem Treiben recht humorlos ein schnelles Ende. 9:2 endete das Spiel und es war genauso deutlich wie es klingt.

Der Start mit den Doppeln gelang gewohnt gut: Nikolay/Frank in vier Sätzen, Florian/Fabian gegen ein nominell sehr starkes Doppel eins ebenfalls in vier und Till/Michael etwas knapper in fünf Sätzen aber letztlich auch siegreich. Hier scheint diese Saison eine wirkliche Stärke von Bärbroich zu liegen: Wir stehen insgesamt bei 12:3 Doppel (und von den drei Niederlagen erfolgten zwei an dem Katastrophenspieltag gegen Seelscheid). Und dabei haben wir bereits einige unterschiedliche Paarungen gebildet, dadurch dass wir nicht immer in der gleichen Aufstellung antreten können. Offensichtlich stimmt die Teamchemie und das überträgt sich natürlich auch auf die Doppel. Nebenbei steht auch die zweite Bärbroicher Mannschaft in der Kreisliga überragend in den Doppeln: 12:0. Hier wird die erste Mannschaft also noch zulegen müssen…

Mit den drei Siegen im Rücken verliefen die Einzel überwiegend unspektakulär: Da sich die gegnerische Nummer zwei Falk verletzungsbedingt nur an die Platte stellen konnte, fuhr Nikolay hier einen schnellen Sieg ohne eigenes Zutun ein. Florian spielte dann gegen Thorsten Birg, ein echtes Schwergewicht der Liga. Dieser wurde seinem Ruf als Wundertüte allerdings gerecht und spielte nach einem schwachen Doppel auch ein mittelschwaches Einzel und ermöglichte Florian neben einem Satzgewinn eine echte Chance auf einen Überraschungssieg. Leider fehlte Florian ein wenig die Ruhe um den richtigen Ball zu nehmen, schade (1:3). Frank brachte in einem sehr umkämpften Sieg gegen den äußerst unorthodoxen und schwer zu bespielenden Klasberg den TTC wieder auf Kurs. Kämpfen kann er ja, der Frank (am liebsten natürlich in fünf Sätzen, 3:2). Fabian ließ bei seiner besten Einzelleistung der Saison seinem Gegner in drei Sätzen keine wirkliche Siegchance (spielte dabei aggressiv, zog und flippte... was eine Woche Training so alles bewirken kann...) und stellte den Zeiger auf 6:1. Till haderte anfangs mit den schnellen Vorhandbällen seines Gegners und war schon der Verzweiflung nahe bis er auf die Idee kam bzw. gebracht wurde, die Bälle nicht halblang mit leichtem Unterschnitt in des Gegners Vorhand zu servieren, sondern ein bisschen Qualität (mit weichem „Q“, sprich „Qwualität“) in den Rückschlag zu geben. In für alle Beteiligten fünf zähen Sätzen schaffte Till noch die Wende und holte sich seinen Punkt. Michael, der Wanderer zwischen den Welten von Kreisliga und Landesliga, sollte die erste Einzelrunde erfolgreich abrunden. Sein an Erfahrung überaus reicher Gegner kam aber mit Michaels Spiel und vor allem seinen Angaben unerfreulicher Weise besser zurecht als gehofft und bezwang Michael mit 1:3 Sätzen. Schade, unser Sportwart hat sich noch nicht mit den neuen Bällen aus Plastik angefreundet. Dass er es kann, ist wohl unbestritten; der Durchbruch steht hoffentlich bevor.

Es sollte das Spiel folgen, von dem sich viele einen sportlichen Höhepunkt des Abends, wenn nicht der gesamten Hinrunde erwartet und erhofft hatten: Nikolay gegen Birg, beide in der TTR-Punkte-Liste unter den Top 3, weit weg über dem sportlichen Rest der oberen Paarkreuze. Aber leider konnte heute nur einer zeigen, dass er mit Landesliga manchmal etwas unterfordert ist: Nikolay siegte sehr klar mit 3:0 und ließ dem Gegner keine Chance. Der Fachbegriff für ein solches Spiel ist wohl „panieren“. Florian hatte mit dem letzten Punkt des Tages wenig Probleme, da Falk immer noch verletzt war und somit nicht antreten konnte.

 


Der 9:2 Sieg gegen faire, lautstarke und freundliche Gegner verschafft uns Luft im Abstiegskampf. Wir stehen mit 8:2 Punkten zur Zeit auf Rang 2 in der Tabelle, hinter dem mutmaßlichen Staffelsieger Spinfactory und vor einigen anderen Schwergewichten der Liga (vor allem zu nennen ist hier Heiligenhaus, aber auch Biesfeld ist nicht von schlechten Eltern…). Nach den bisherigen Leistungen und Ergebnissen muss das Saisonziel ernsthaft überdacht werden: War vor der Saison dank der Verstärkung durch Jochen ein Platz im Mittelfeld ein ambitioniertes, aber realistisches Ziel, können wir aktuell auch ein wenig höher schauen und eine Topplatzierung anpeilen. Wenn alle an Bord bleiben, wir alle regelmäßig spielen können und nicht zu viele Meisterschaften, Hochzeiten, Verletzungen und Arbeitseinsätze dazwischen kommen, die Teamchemie und damit die Doppel weiterhin gut bleiben und alle sich tendenziell eher verbessern als zu stagnieren, ist vielleicht mehr drin als nur Platz 5-8. Aber das knappe Spiel gegen Seelscheid sollte allen Warnung genug sein, dass wir uns keine Zufriedenheit oder Übermut leisten können, wenn wir oben dran bleiben wollen. Nächsten Samstag steht das nächste Heimspiel an START IST 15:00 UHR IN HERKENRATH gegen die  fünfte Mannschaft des 1. FC Köln. Hier sollten zwei weitere Punkte kommen. Nach einer längeren Pause geht es dann im November weiter, unter anderem mit dem Derbykracher gegen Biesfeld. Wir freuen uns drauf!

 

Die 2. Herren um Team-Captain Fabian Nagel bleibt Tabellenführer nach einem weiteren klaren Sieg. Diesmal gegen Wahn-Grengel

Die Gäste nur mit 5 und 2 Ersatzspielern. Es ging schnell - es gab nur 2 Niederlagen im oberen Paarkreuz gegen Aufschlagwunder Boris Reiss.

Die schweren Spiele kommen noch, aber die Form stimmt bei allen.

Nächste Woche gegen Dellbrück sollte ein Sieg möglich sein.